Einmal im Leben nach Paris verreisen, das steht wohl bei jedem auf der Bucket List.

Man nehme ein paar gute Freunde, einen Rucksack, gute Laufschuhe (!), Zugtickets und schon kann man sich seinen Pariser Traum leicht verwirklichen.

Angekommen am Pariser Bahnhof Gare de l’Est, machten wir uns auf die Suche nach unserem Hotel im 10. Arrondissement.  Als wir uns in eine Seitenstraße verlaufen hatten, sind uns die vielen dicht nebeneinander aufgereihten Afro-Schönheitssalons, Friseure und Kosmetikläden aufgefallen. Von Links und Rechts kommen einige Afropariser, die lautstark für die Geschäfte werben, um Kundschaft zu locken: „ Madame, wollen Sie sich Ihre Haare machen lassen? Ich mache einen guten Preis!“

Eine weitere Besonderheit in Paris sind natürlich die kleinen, süßen, nostalgischen Cafés.  Ich als Kaffeeliebhaberin, musste mich natürlich sofort in eines hineinsetzen.

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An dieser Stelle eine kleine Bemerkung: Der Kaffee kostet draußen, auf der Terrasse fast das doppelte, als an der Bar („au bar“).  Zudem genießen die Franzosen leider nicht die gleiche Frühstückskultur wie wir Deutschen. Das „petit-déjeuner“  - besteht meistens aus einem Croissant und Milchkaffee – reicht für den Franzosen aus, um glücklich in den Tag zu starten.

Auch das Essen ist leider sehr teuer in vielen Restaurants und Brasseries. Aus diesem Grund konnten wir – vor allem als Studenten – nur einen Abend schick essen gehen. Mein Tipp: Es gibt ein Last-Minute-Buchungssystem für vielfältige Restaurants. Einer der meist verbreiteten Anbieter, ist die Seite von La Fourchette.

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Man kann je nach Preisklasse, Küchenart oder Beliebtheit filtern. 50% Prozent Rabatt wird nicht selten angeboten!

Um uns einen Überblick über die Sehenswürdigkeiten zu verschaffen, haben wir eine Schifffahrt (ca. 10-12 Euro)  auf der Seine gebucht. Empfehlenswert !

Wir konnten alle wichtigen Sehenswürdigkeiten innerhalb einer Stunde betrachten.

Später haben wir uns einige näher angesehen.

Eiffelturm

Das wohl größte und bekannteste Wahrzeichen von Paris ist das Tour Eiffel. Mit etwa 325 Metern Höhe prägt er als höchstes Bauwerk das Stadtbild und zieht jährlich bis zu 7 Millionen Besucher an. Natürlich sollte ein Besuch auf dem Eiffelturm nicht fehlen bei einer Städtereise nach Paris. Aber für uns war die Warteschlange zu lang und wir wollten unsere Zeit nicht mit dem Warten verbringen. Deshalb haben wir die Aussicht vom Tour Montparnasse bevorzugt ( Hier hat man zumindest fast die gleiche Aussicht inklusive Eiffelturm J )

Notre-Dame

Nach gefühlten 100000 Treppenstufen auf die Türme der Kathedrale, wurden wir mit einer gigantischen Aussicht auf die Stadt belohnt J Übrigens gibt es eine kostenlose Führung für unter 26-jährige Angehörige der EU, Besucher mit Behinderung und ihre Begleitpersonen, Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger.

Sacré-Coeur

Die große Basilika Sacré-Coeur befindet sich in Mitten von Montmartre. Leider konnten wir die berühmten Treppen von Paris nicht besteigen, weil wir zu spät dran waren (Auf die Öffnungszeiten achten!). Wir haben uns zu lange in einem der ca. 400 Souvenirläden in Montmartre aufgehalten. Aber für ein Bild von Unten hat es uns doch noch gereicht. :)

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Louvre

In dem einstigen französischem Stadtpalast Louvre, befindet sich heute das Musée du Louvre, in der man 380.000 Werke auf einer Ausstellungsfläche von 60.000 Quadratmeter betrachten kann. Das Museum gehört mit jährlich mehr als 8 Millionen Besuchern zu den drei größten Museen. Ich finde ein Besuch im Louvre ist ein Pflichtprogramm bei jedem Parisaufenthalt.

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Tour Montparnasse

Der Tour Montparnasse gilt als höchstes Gebäude in Paris und in über 210 Meter Höhe hat man eine grandiose Aussicht auf Paris ( mit Eiffelturm ). Innerhalb 38 Sekunden bringt uns der schnellste Aufzug Europas in die 56. Etage ( auf 196 m Höhe ) des Tour Montparnasse. Von dort aus kann man geschützt im Inneren des Gebäudes  durch Glasscheiben Paris entdecken. Zudem befindet sich hier eine Mini-Bar, in der man Snacks und Getränke kaufen kann. Eine kleine Treppe führt schließlich auf die Panorama-Etage des Gebäudes, auf der man noch einmal im Freien Paris betrachten kann. Dieses atemberaubende Spektakel kostet für Studenten und Jugendliche (von 16-20 Jahre) 11,50 Euro und für Kinder von 7-15 Jahren 9,50 Euro. Für Kinder unter 7 Jahren kostenfrei.

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Grand Mosquée de Paris

Die Moschee wurde zwischen 1922 und 1926 gebaut und befindet sich im 5. Arrondissement im  Quartier Latin. Sie wurde als Dank an die Muslime, die an Seite von Frankreich gegen das Deutsche Reich gekämpft haben, erbaut. Außerdem diente sie als Schutzort für die Juden im zweiten Weltkrieg. Der spanisch –maurische Baustil der Moschee lehnt sich eng an die Alhambra in Granada und die marokkanische Al-Qarawiyyin Moschee in Fès an. Auf keinen Fall sollte man sich den Teesalon, in dem arabische Leckereien und Minztee an orientalisch gekachelten Tischen serviert werden, entgehen lassen.

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Mithilfe der „Visit-Paris-by-Metro“-App, der Metrokarte „Paris-Visite“ und unserem gebrochenem Französisch, haben wir mit etwa 70.000 Schritten in 3 Tagen unseren Pariser Traum verwirklicht. Somit haben wir unseren nächsten Haken auf unsere Bucket List gesetzt.

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