der moment, in welchem du fühlst. tief in dir. die liebe, die dich aus dir und deinem körper rauszieht. der augenblick, in welchem du dich nicht mehr wie du anfühlst. aber gleichzeitig so wohl. denn es ist gleichzeitig der moment, der dich träumen lässt. und erst als folgegefühl tritt der mechanismus des austritts aus dem körper ein. ganz dringlich. sodass du nicht mehr weißt, wer du bist. weshalb du bist. wieso du nicht anders sein kannst. "anders". so, dass deine wünsche in erfüllung gehen könnten. entweder wünschst du dir dann, dass die ursache des gefühls sich ändert. oder dass das, was du dir wünschst, dich empfängt. du empfänglich wirst.

für das, was du dir wünschst. für dich. und sonst niemandem. diese liebe macht leiden. schafft leiden. leiden schafft also. schafft gefühl. schafft sturm. und drang. und verzweiflung.

bis du dann zu dir kommst. denn ja. dann erinnerst du dich. ans wahre. ans eigentliche. an das, was dich aus der dich zerreißenden angst herauszieht... wie aus dem nichts erblickst du sie. erblickst die brücke. die brücke zum Erschaffer dessen, was dir so lieb erscheint. was dir zu lieb erscheint... die brücke zum Schöpfer baust du dir dann. denn nur so - und nur so verwandelt sich alle verzweiflung. verwandelt sich in staunen über das geliebte. verwandelt sich weiter in dankbarkeit. im stillen. ruht es dann. im augenblick.

und vergeht.

weil es sonst
nicht

auszuhalten ist.

---

Foto: Tulpe im Himmel von Canönneli (Quelle: http://galerie.chip.de/k/landschaft-natur/im-garten/tulpe_im_himmel/399650/ (17. September 2014))

--

Weitere Beiträge

Share

Tags: , ,