der dunkle despot unserer seele.

Wo die Liebe erwacht, stirbt das Ich, der dunkle Despot.

 

Über und für die Person, der ich diese Sätze zu verdanken habe.

ich bemitleide menschen, die unfähig sind andere zu lieben. die unfähig sind, das ich aufzugeben um ein wir zu werden. die unfähig sind, sich in die lage anderer zu versetzen. die vortäuschen, dass sie mutig wären, aber im grunde genommen die größten feiglinge sind.

wie feige muss man sein, um sich hinter irgendwelchen gründen zu verstecken, sich zu isolieren, sich mauern aufzubauen, nur damit keiner die eigene schwäche sieht. damit die person, die einen vielleicht mehr liebt als man sich selbst, nicht in das innerste blicken kann. viel zu groß die angst, verletzt zu werden. enttäuscht zu werden. zu enttäuschen.

schade. schade, dass die person nicht weiß, wie enttäuschend die abwesendheit seiner ist. das ’sich- zurückziehen‘ ist. das ‚ich bekämpfe meine probleme, indem ich sie nicht wahrnehme‘ ist.

und es macht einen wütend. fast rasend. zu merken, wie sehr man diese person schätzt und liebt. wie wenig diese es wahrnimmt. und die tatsache, dass alles anders sein könnte. am liebsten würde man die person nehmen, fest schütteln und schreien: ich bin da! und ich werde nicht gehen. leb damit. aber geht ja nicht. was auch schade ist.

und selbstzweifel kommen auf. bin ich es etwa, die es nicht geschafft hat, ihren platz zu erkämpfen, die nicht genug war, die etwas falsch gemacht hat? bin ich es, die nicht das richtige puzzel stück ist? aber das führt zu nichts. es ist wie ein teufelskreis, wie ein labyrinth.

im endeffekt bleibt das mitleid. schwierig muss es sein, niemanden an sich heranzulassen. zu glauben, dass es notwendig sei, niemanden an sich heranzulassen.

vielleicht ändert sich ja irgendwann alles. und die person merkt, dass es außer sich und dem ego noch einiges anderes existiert. denn ‚Der Tod des Egos wird der Beginn deines wahren Lebens sein.‘!

Comments

  1. Freundin says:

    Dein Beitrag ist sehr schön verfasst, aber es haben sich leider einige rechtschreibfehler eingeschlichen:
    im zweiten absatz: MAUERN aufzubauen
    vierter absatz: schätzT
    vorletzter absatz: DAS mitleid

    und durchgehend klein schreiben ist ein stilistisches mittel, dann würde ich aber keine ausnahmen machen. siehe z.B ‚Sätze‘ im ersten Satz.

  2. Freundin says:

    du kannst meinen kommentar gerne löschen, nach dem du ihn gelesen hast.

    1. Damla Atac says:

      Vielen Dank für die Verbesserungsvorschläge! Ich habe im ersten Satz absichtlich die Groß- und Kleinschreibung beachtet, sollte sich vom eigentlichen Text abheben. 🙂 lg damla

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