Die Zug- Bus- und Autobahnstrecken werden immer mehr erweitert, erneuert und modernisiert. Wenn man heute von A nach B kommen möchte, stehen einem viele Möglichkeiten zur Verfügung. Diese möchte ich vorstellen.

Grade sitze ich in einem Fernbus. Vor jeder Fahrt checke ich die verschiedenen Anbieter ab, sei es mit dem Auto über eine Mitfahrgelegenheit, dem ICE über ein Restplatzangebot, oder über die Fernbusse. Kriterien sind natürlich die Zeit, wann gestartet und angekommen wird, der Preis bzw. Preis-Leistungsverhältnis, die Dauer der Fahrt und die Sicherheit. Die Garantie, dass man denn auch zum angegeben Zeitpunkt losfährt und ankommt, ist sicherlich auch ein Thema, vor Allem wenn man sich für die Zugverbindung entscheidet. Die Alternative mit dem Flugzeug lasse ich hier aus, da ich mich auf die Verbindungen innerhalb Deutschlands beziehe, und die Preise dafür zu hoch sind.

Die wohl am meisten genutzte Möglichkeit ist die der Deutschen Bahn. Auch wenn man sich über die zu hohen Ticketpreise und die Verspätungen beschwert, wird die Bahn sehr oft genutzt. Vor Allem von Pendlern, wie Studenten, die ein Semesterticket für die entsprechende Strecke haben, oder wie die Studenten in NRW, die ein NRW-Ticket besitzen. Für sie sind die Anschlusstickets preiswert. Meiner Meinung nach hat die Bahn Pluspunkte, wenn es um die Schnelligkeit geht. Die Strecke zwischen Köln und Frankfurt kann in ca. 60 Minuten zurückgelegt werden. Um auch davon profitieren zu können, muss man in die Tasche greifen oder bei anderen Anbietern nach Restplatzangeboten suchen. Nach eigener Erfahrung findet man diese auch oft. Dadurch nutzt man das Angebot mit einem Sparpreis von 26 Euro.

Alternativ zu den Zügen gibt es nun die Fernbusse. Preislich sind sie im Vergleich zur Bahn ganz günstig. Darüber hinaus hat man sogar in den meisten Bussen eine kostenfreie WLAN Verbindung. Allerdings ist die Fahrtdauer „ein wenig“ länger. Der Grund dafür ist, dass die Busse auf der Strecke in mehreren Städten halten. Beispielsweise auf der Strecke zwischen Köln und Nürnberg, die ca. 6 Stunden dauert, hält der Bus am Frankfurter Flughafen, am Frankfurter Hauptbahnhof, in Würzburg, Erlangen und schließlich in Nürnberg. Dennoch verläuft die Fahrt ganz bequem und sicher.

Schließlich eine andere Möglichkeit: Die Mitfahrgelegenheit. Hier sind es Privatpersonen, die ihre Fahrt im Internet angeben und für einen Teil ihrer Fahrtkosten Personen in ihrem Auto mitnehmen. Von der Fahrtdauer ist es schneller als der Bus und manche Strecken auch schneller als der Zug – aber wenn der Fahrer auch kommt. Man hat zwar die Telefonnummer, aber auch wenn es selten vorkommt, kann es sein, dass der Fahrer nicht erscheint. Genauso aber auch gibt es Fälle, wo die Mitfahrer nicht absagen. Probleme können dazu noch entstehen, wenn der Fahrer mehr als Mögliche Plätze für einen kleineren Wagen anbietet. Ganz gut finde ich bei der Mitfahrgelegenheit die Möglichkeit anzugeben, dass es sich bei der Fahrt um eine Fahrt „von Frauen für Frauen“ handelt, und dass man dadurch auch neue Bekanntschaften machen kann. Es ist günstig für die Mitfahrer und preiswert für die Fahrer, da sie einen Großteil der Spritkosten bezahlt bekommen.

Soviel zu meinen Erfahrungen mit den Fahrtmöglichkeiten.

 

Bild: wallpaperstock.net

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