Die Binghöhle ist mit 350 m die längste Tropfsteingaleriehöhle Deutschlands und liegt in Streitberg in der fränkischen Schweiz. Sie ist als Schauhöhle ausgebaut. Die Binghöhle liegt bis zu 60 m unter der Erdoberfläche. Der  Gang ist tunnelartig und ca. 1-2 m breit und 2-4 m hoch.

kerzensaal Der Kerzensaal

Ignaz Bing (1840-1918) entdeckt 1905 die nach ihm benannte Höhle. Er war ein jüdischer Unternehmer in Nürnberg und Besitzer der größten Spielwarenfabrik.

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Erst wurde der 30 m langer Höhlenbereich entdeckt. Dann folgte eine zweite mit 90 m Länge. Ignaz Bings 13-jähriger Neffe Konrad kroch während der Grabungsarbeiten durch eine schmale Felsöffnung und ging weitere 200 Meter. Das war der längste Höhlenabschnitt. 30 Jahre später wurde für die Besucher ein künstlicher Ausgang am nördlichsten Berghang geschaffen.

konrad 2   konrad 3 Konrads Schlupfloch.

 

WM Pokal  Nicht nur in Brasilien, auch in der Binghöhle steht grade ein WM Pokal.

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Ignaz Bing hat an einer Stelle einen Stock hingestellt. Heute sehen wir, dass dieser Stalagmit nur 2,5 cm gewachsen ist. Und das in fast 110 Jahren.

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Viel Spaß!

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