Gemütlich  im Büro mit einer Tasse Kaffee sitzend und zu Händen ein Collegeblock mit einem Kugelschreiber. Aus dem Fenster winkt das trübe regnerische Wetter mir zu. Auf meinem Smartphone keine neuen Nachrichten. Bereite mich mental auf den Unterricht  vor. Meine Gedanken kreisen um die verschiedensten Themen, jedoch ist keines griffbereit. Es gibt zwar Vieles zu erzählen, aber die Frage lautet, womit man am Besten anfangen sollte.

Minuten vergehen und das Blatt starrt mich immer noch an. Jetzt habe ich auch noch unbewusst angefangen, Karos anzumalen. Das kann ja mal was werden...

Von Außen wirke ich sehr konzentriert und beschäftigt. So, als ob ich gerade dabei wäre, die Welt mit meinen Gedanken zu durchbohren. In Wirklichkeit füllt sich mein Kopf mit hallender Leere und ich blicke gedankenverloren auf ein leeres Blatt Papier.

Mal zur Abwechslung aus dem Fenster schauen. Soll ja bekanntlich eine motivierende Wirkung haben...
Ja, Stuttgart hat auch schon mal besser ausgesehen. Scheint kalt da draußen zu sein. Und wieder einmal muss ich Augen verrollend feststellen, dass mich das Wetter unerwartet erwischt hat. Notiz an mich selbst: Beim nächsten Mal Wettervorhersage in Erwägung ziehen. Oh mann, das wird ein zähneklappernder Heimweg werden.

Ein Schluck von meinem schwarzen ungesüßten Kaffee und die Welt sieht wieder ganz anders aus.
Ich liebe dieses Getränk und seine Wirkung.

Ok, wieder zurück zum Thema. Konzentriere dich...
Hey irgendetwas Produktives sollte dir doch wohl einfallen. Was könnte die Menschen da draußen interessieren? Aktuelle Themen? Klatsch und Tratsch? Oder eine ordentliche Portion Motivation?

Hmm...

Gehen wir die Sache systematisch an. Erst einmal eine Liste mit infrage kommenden Themen erstellen.

Minuten später stehen auf dem Blatt schon einmal drei Kandidaten. Nach genauerem Überlegen streiche ich zwei Optionen durch und entscheide mich wohl oder übel für die übrig gebliebene.

ICH HAB' EIN THEMA!

Nur noch etwas recherchieren und die Tastatur zum Glühen bringen. Motiviert und mit einem breiten Grinsen auf dem Gesicht, mach' ich mich an die Arbeit. Die ein oder andere Schreibblockade überwunden und durch seitenlange Texte gekämpft, ist das Werk der Vollendung nahe.

Freut euch drauf =)

 

*** Bildquelle: http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2012/10/Wissenschaftliches-Schreiben.jpg

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