Flutkatastrophe in Bosnien

„Sie haben sicherlich schon von der Flutkatastrophe auf dem Balkan gehört“, heißt es in einer Facebook-Gruppe, die von balkanstämmigen Studierenden gegründet wurde. Anlass sind die jüngsten Geschehnisse in Bosnien-Herzegowina, Nord-Kroatien und West-Serbien. Mehr als eine Million Menschen sind vom Hochwasser, welches mit einem regnerischen Mittwoch letzte Woche als begonnen definiert werden sollte. Ungefähr 16.000  Menschen in Serbien, ca. 10.000 in Bosnien und ca. 3000 in Kroatien mussten sich von ihren Wohnräumen trennen. Treibende Landminen und die Seuchengefahr gefährden die Bevölkerung. Fluchtbewegungen machen sich bemerkbar. Die Energieproduktion ist um 40 Prozent gesunken. Serbiens Premierminister Aleksander Vucic versucht die Stromversorgung aufrechtzuerhalten. Nach Schätzungen sind rund 120.000 Minen aus dem Bosnien-Krieg in den 1990er Jahren noch nicht geräumt. Seit Generationen stehende Häuser zerfallen innerhalb von drei Minuten durch den Erdrutsch. Die Ohnmacht überkommt. Weinende Augen. Mitfühlende Menschen. Betende Zungen. Gemüter, die zur Hilfe sich zusammentun.

Unsere Herzen sind bei euch… Geduld wünschend. Auf Kraft hoffend.

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Fotoquelle: http://bilder3.n-tv.de/img/incoming/origs12877266/1852736866-w1000-h960/2014-05-21T051421Z-1973812691-GM1EA5L0AAC01-RTRMADP-3-BALKANS-FLOODS.jpg

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