Der Erfolg in der Schule, oder eine „gesunde Schule“ ist abhängig von beliebigen Faktoren. Einige davon haben für mich große Relevanz, die ich in meinem Artikel verfassen werde. Schule soll ein Raum für gesundes Lernen und Leben sein. Schüler und Lehrer sollen sich hier gleichermaßen wohlfühlen, gern arbeiten und lernen. Gesundheit wird von Menschen in ihrer alltäglichen Umwelt geschaffen und gelebt, dort, wo sie spielen, lernen, arbeiten und lieben (Ottawa Charta). SchülerInnen und Lehrer verbringen ihren Alltag zu 70% in der Schule. Aus diesem Grund sollte die Zeit, „gesund“ verbracht werden.

Definition „gesund“

Wann ist ein Mensch eigentlich gesund?
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert Gesundheit als das vollständige körperliche, geistig-seelische, soziale und berufliche Wohlbefinden des Menschen.

Gesund zu sein bedeutet also, keinerlei Schmerzen und keinen Kummer zu haben, sich in der Schule, im Beruf und zu Hause wohl zu fühlen, ausgeglichen zu sein, sich fit zu fühlen, Freunde und Mitschüler zu haben, auf die man sich verlassen kann, nicht gestresst zu sein, zufrieden zu sein usw.

Gesundheit fördern. Menschen stärken.

Eine gute Gesundheit ist Voraussetzung dafür, Lernen und Lehren zu können. Erfolgreiche Lern- und Lehrerfahrungen unterstützen die Gesundheit. Das Konzept der guten gesunden Schule verbindet Gesundheitsförderung mit der schulischen Qualitätsentwicklung. Gute gesunde Schulen zeichnen sich dadurch aus, dass sie die Erfüllung des schulischen Bildungs- und Erziehungsauftrages mit der Förderung der Gesundheit aller Schulbeteiligten verbinden. Sie bieten den Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrkräften gesundheits- und leistungsförderliche Lern- und Arbeitsbedingungen. Sowohl Lehrer als auch Schüler können sich hier entsprechend ihrer Möglichkeiten entwickeln und engagieren.

Positives Lernklima

Grundlage für eine qualifizierte allgemeine und berufliche Bildung ist ein positives Lernklima.
„Man kann einen Menschen nicht gegen seinen Willen erziehen und belehren, so
wenig wie man ihn gegen seinen Willen gesund machen kann. Er muss in beiden Fällen mitmachen, aus Freude oder aus Einsicht, am besten aus beidem. Das ist in der Erziehung möglich, wenn er wahrnimmt, dass er geliebt wird, und wenn er teilhat am Verfahren – wenn er nicht Objekt, sondern Subjekt des Vorgangs ist.“
(H. v. Hentig, Die Schule neu denken. 1993)

Wenn Lernende und Lehrende sich mit den sozialen und kulturelle Anforderungen ihrer Um- und Mitwelt aktiv und kritisch auseinandersetzen und sich dabei mit eigenen Anliegen, Wünschen und Erwartungen einbringen können, erleben sie Wertschätzung und sind bereit zu lernen. An den Schulen sollten Toleranz und gegenseitige Achtung gelebt werden. Deshalb stehen alle Beteiligten ständig im Gespräch miteinander. Konflikte sollten eigenständig und aktiv gelöst werden. Der von Respekt geprägte Umgang miteinander schafft ein positives Arbeitsklima und ermöglicht eine Identifikation mit dem Lernort Schule, zu dem auch gut ausgestattete Unterrichtsräume gehören.

Gemeinsame Aktivitäten wie Winter- und Sommersporttage, Besuche kultureller Veranstaltungen, Studienreisen und die Teilnahme an Projekten mit deren Partnerschulen in Europa fördern diese Identifikation. Teamarbeit, regelmäßige Fortbildungen und eine enge Kooperation mit Betrieben, Eltern, Schulsozialarbeit und anderen Schulen tragen außerdem dazu bei, das Lernklima kontinuierlich zu verbessern.

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