Guten Freunden gibt man ein Plätzchen

Der Advent ist da. Höchste Zeit, dass Sie sich und Ihre Familie mit Plätzchen und Gebäck verwöhnen. Wir lieben es – denn sie stimmen uns auf die Weihnachtszeit ein.

Das Schönste ist wenn’s draußen kalt und unangenehm wird, lässt uns das Backen prächtig warm ums Herz werden. Denn es steckt voller Gewürze, wie Zimt, Anis und Kardamom. Ganz nebenbei blicken Stollen, Weckmann und Co. auf eine traditionsreiche Geschichte zurück. Unentbehrlich sind natürlich die Plätzchen in verschiedensten Arten.

Plätzchen:

Sie sind im Advent unverzichtbar. Die leckeren Haselnusstaler oder die formschönen Vanillekipferl. Herrlich knusprig sind die Heidesand-Plätzchen mit Hagelzucker. Die Plätzchenbäckerei entwickelte sich parallel zum Konsum von Kaffee, Tee und Kakao, in Deutschland seit dem 18. Jahrhundert, vor allem beliebt bei den Damen der gehobenen Gesellschaft. Alle Kondotorei-Erzeugnisse, also auch die Plätzchen, waren bis weit in das 19. Jahrhundert hinein Luxus, denn Zucker und andere Zutaten wie Mandeln oder Kakao waren sehr teuer. Das änderte sich, als es gelang, billigen Zucker aus den heimischen Zuckerrüben zu gewinnen. Danach konnten Plätzchen auch in den einfachen Haushalten zu besonderen Anlässen gebacken werden.

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Weckmann:

Stutenkerl, Dambedei oder Weckmann: Das typische Adventsgebäck aus Hefeteig, ist in Form eines stilisierten Mannes, da es sich auf den Bischof Nikolaus von Myra und seinen Festtag, den „Nikolaustag“ am 6. Dezember, bezieht. Einer der Oberbegriffe ist Nikolaus, vor allem wenn das Gebildbrot zum Nikolaustag gegessen wird. Der lange Gang vom Teig bis zum Mann sorgt dafür, dass der Weckmann sein herrliches Aroma entfaltet und seinen feinen Buttergeschmack entwickelt.

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Stollen:

Der erste Stollen war ein Fastengebäck, das ohne Fett auskam. Erst 1491 ließ  sich der Papst dazu erweichen, das Butterverbot aufzuheben. Mit der Zeit folgten dann auch die heute typischen Zutaten wie Rosinen, Puderzucker oder Marzipan. Wie es die Tradition verlangt, wird der originale Stollen heute auf dem ältesten deutschen Weihnachtsmarkt in Dresden verkauft. Laut einer Definiton soll die Form des Gebäcks an das eingewickelte Christkind erinnern.

Stollen

Linzer Torte:

Die „Linzer Torte“ gilt als die älteste bekannte Torte der Welt. Bereits seit 1696 ist sie namentlich bekannt. Wer ihr den Namen gegeben oder sie erfunden hat, wird immer ein Geheimnis bleiben. Neben der Sachertorte ist die Linzer Torte einer der populärsten Kuchen Österreichs. Das ursprüngliche Rezept stammt aus dem 17.Jahrhundert und ist damit das älteste uns bekannte Tortenrezept der Welt. In der Linzer Torte sorgen aromatische Haselnüsse und eine fruchtig-süße Konfitüre für besten Geschmack. Typisch für die Torte ist aber auch eine Teigdekoration, die über die Marmelade gelegt wird. Traditionell ist sie gitterförmig.

Linzertorte_740_400

 

 

 

Fotoquellen:

Plätzchen: http://www.kommern.lvr.de/media/freilichtmuseum_kommern/bilder/veranstaltungen/advent_im_museum/ADVENT_2013_GS_79_galeriebild.jpg

Weckmann: wekcmann:http://static.chefkoch-cdn.de/ck.de/rezepte/20/20122/405324-960×720-weckmann.jpg

Stollen:Stollen:http://whydyoueatthat.files.wordpress.com/2011/12/fancy-stollen-december-1st.jpg

Linzer Torte:http://www.rezeptwelt.at/fileadmin/user_upload/images/recipes/Linzertorte_740_400.jpg

Infoquellen: 

http://www.linzertorte.at/geschichte.html – www. wikipedia.de

 

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