Immer die Medien…

Jeder weiß immer sehr gut über Medien zu schimpfen. Dabei stimmt es nicht, dass die Medien Falsches berichten. Denn, was ist denn schon „richtig“? Müssen die Medien unbedingt genau DAS berichten, was man selber denkt zu wissen? Und in jedem Falle ist es doch immer je nach Blickwinkel nicht DOCH richtig, was berichtet wird? NUR halt eben aus unterschiedlichen Blickwinkeln.

„Ein Medium (lat.: medium = Mitte, Mittelpunkt, von altgr. μέσov méson: das Mittlere; auch Öffentlichkeit, Gemeinwohl, öffentlicher Weg) ist nach neuerem Verständnis ein Vermittelndes im ganz allgemeinen Sinn.

Der Plural Medien wird etwa seit den 1980er-Jahren für die Gesamtheit aller Kommunikationsmittel und Kommunikationsorganisationen verwendet und regt mit Schlagwörtern wie Medienkultur zu interdisziplinären Fragestellungen zwischen technischen, wirtschaftlichen, juristischen, sozialen oder psychologischen Sachverhalten an.“[1], sagt Professor Wikipedia.

 

 

Was sage ich?

Medien sind Mittel, durch die die Menschheit an irgendwelche Informationen kommt und die meist dazu da sind, um zu manipulieren, ähnlich wie die heutige gekaufte Wissenschaft. 

Und:

Medien berichten keine Lügen. Sie legen den Fokus nur auf etwas Bestimmtes und blenden zwangsläufig andere Wahrheiten aus. Ob sie das nun aus ideologischen Gründen, politischen oder religiösen – oder einfach nur menschlichen Gründen tun, sei gefragt. Aber mir fällt es eben auf, dass wenn in einem linken Blatt über ein von der katholischen Kirche initiiertes Jugendprojekt berichtet wird, aber kein Wort darüber fällt, dass die Aktion von der Kirche initiiert wurde.

Medien berichten nur dann Lügen, wenn diese Lügen Geld machen. In der letzten Ausgabe war der Leitartikel über gekaufte Wissenschaften. Ja, es gäbe tatsächlich halbe bis falsche Wahrheiten, die im Internet verbreitet werden, nur damit Geld gemacht wird. Dass zum Beispiel eine Lüge rumgeht, Kaffee sei gesund, ein Professor gekauft wird, der das bestätigt, weil das Fußvolk ja sowieso alles glaubt, was ein Prof. sagt (wenn es „nur“ das „Fußvolk“ wäre..), nur damit Tschibo mit seinem Kaffee Geld machen kann. Und und und und…

Was es nicht alles gibt, denkt man sich nach solch einem Artikel. Wie die Wirtschaft zur geheimen Macht in Hochschulen und Universitäten wächst und jeder nur schweigt, lässt einen wahrlich staunen.

Vielleicht könnte der Staat die Hochschulen und Universitäten und andere Forschungsanstalten etwas mehr fördern, damit diese nicht auf Wirtschaftsunternehmen, die auf Werbung und Marketing angewiesen sind, angewiesen sind. Vielleicht nur eine Wunschvorstellung meinerseits, aber dennoch zu sehr erwähnenswert, als dass ich einfach darüber hinweg lesen könnte.

Und zuletzt noch ein Video zu „unternehmerischen Hochschulen, also Hochschulen, die weg vom Humboldt’schen Bildungsideal hin zu Hochschulen, die Im Wettbewerb um Forschungsmittel gesteuert werden.“ (Wolfgang Lieb)

 

Hier zum Video

 

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