Nur, wenn du die Note verbesserst!

Diese und ähnliche Bedingungen kommen uns nicht sehr fremd vor. Da braucht man nicht lange, um sich ein Szenario vorzustellen, wo dieser Satz vorkommt: Das Kind möchte etwas von den Eltern. Unglücklicherweise ist es genau zu dem Zeitpunkt, wo es eine schlechte Note mit nach Hause bringt. Die Anweisung ist klar. Es bekommt das Gewünschte nur unter der Bedingung, dass die Note verbessert wird. Ein Teufelskreis.  Denn dieses hat eine Untersuchung bewiesen, in der ich auch mitbeteiligt war. Es besteht eine Abhängigkeit zwischen den Noten der Kinder und das Verhalten der Eltern. Das Verhalten der Eltern heißt aber nicht, dass die sich um die Schulangelegenheiten des Kindes kümmern, die Hausaufgaben kontrollieren, das Kind dazu bringen zu lernen und sich besonders gut auf die Tests vorbereiten. Natürlich sollte das auch sein, aber in Maßen. Viel wichtiger ist es, dass die Eltern das Kind hinsichtlich ihrer Interessen fördern.

Wir können es uns mit einer Vierfeldertafel visualisieren.

 

Unterstützung bei Schulangelegenheiten Keine Unterstützung bei Schulangelegenheiten
Persönlichkeit und Interessen des Kindes werden gefördert Erfolg in der Schule Erfolg in der Schule
Persönlichkeit und Interessen des Kindes werden nicht gefördert Kein Erfolg in der Schule Kein Erfolg in der Schule

 

Zusammenfassend soll das heißen, dass eine reine schulische Unterstützung kein schulischer Erfolg für das Kind bedeuten muss. Es ist viel wichtiger die Gewichtung auf die Interessen und Hobbies des Kindes zu legen. So funktioniert der schulische Erfolg im größten Teils von alleine. Von daher wäre es ein Teufelskreis, wenn man solch eine Bedingungen setzt, wie vorhin. Man käme viel schneller zum Erfolg, wenn man den Wünschen des Kindes viel eher nachgeht.

 

Fotoquelle: http://praxiszuversicht.lifeinform.de/images/fotolia_90944_m.jpg

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