Paris – Stadt der Liebe ¿?

Paris, ein goldener Herbsttag. Mein kleiner Ausflug durch Paris fängt mit dem Louvre an. Besucherströme und trotz langer Wartezeiten, versuche ich meine intensive Wahrnehmungsfähigkeit beizubehalten.  Louvre ist das größte Museum der Welt und beherbergt 300.000 Exponate. Dabei sind nicht nur die unvorstellbare Anzahl und Vielseitigkeit der gezeigten Kulturgüter einzigartig. Der Ruhm des Louvre gründet sich ebenso darauf, dass es keinen vergleichbaren Ort gibt, an dem so viele herausragende Einzelwerke ausgestellt sind, die zu den berühmtesten der Welt gehören. Von fast jedem der bedeutendsten Künstler gibt es mindestens ein Werk zu besichtigen z.B. das Gemälde von Leonardo da Vinci, die Dame mit dem geheimnisvollen Lächeln, Mona Lisa. Sie befindet sich hinter einer Glaswand mit eigenem Wärter. Besonders hervorzuheben ist die Qualität der griechischen und römischen Antikensammlungen, der Abteilungen der italienischen Renaissancemalerei und der flämischen Malerei des 16. und 17. Jahrhunderts sowie der französischen Malerei des 15. bis 19. Jahrhunderts. Es ist wirklich bewundernswert und eine große Bereicherung der Kultur, Kunst und Geschichte.

Mona Lisa                                                                                                 Glaspyramide im Innenhof des Louvre

IMG_4667                        Glaspyramide im Innenhof des Louvre

Im Louvre                                                                                                    Das Größte Gemälde im Louvre

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Mit vollen prächtigen Eindrücken lasse ich die Stadt weiterhin auf mich einwirken. Nach kurzer Metro-Fahrt komme ich im Einkaufsmilieu an, um meinen Hunger zu stillen.Viele kleine, nebeneinander gereihte liebenswerte Cafés sind zu niedlich um übersehen zu werden. Man spürt die lebhaften Konversationen zwischen den Menschen. Ich fühle mich herzlich willkommen. Es gibt sehr viel Auswahl an Restaurants, so entscheide ich mich für irgendeinen dieser verlockenden Mini-Restaurants. Pasta vom Feinsten, Bedienung vom Nettesten, mit voller Zufriedenheit geht mein Ausflug weiter. Nächster Halt Eiffelturm.

 

Ein Café vor dem Eingang des Louvre                                                       Metropolitain

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Straßenmalerei                                                                                       Auf dem Weg zum Eiffelturm- nettes Ambiente

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Im Tageslicht lässt der Eiffelturm keine unbedingt märchenhafte Ausstrahlung ab. Erst mit dem ersten Auftritt des Sonnenuntergangs, oder lieber am Abend erlebt man das Verführerische an dem Eiffelturm. Das „Schauspiel“ des Glitzerns der 20 000 Lämpchen des Eiffelturms, das allabendlich nach Einbruch der Dunkelheit zu jeder vollen Stunde für etwa fünf Minuten stattfindet, sollte man sich nicht entgehen lassen.

Der Eiffelturm ist nicht nur die bekannteste Sehenswürdigkeit und das Wahrzeichen von Paris, sondern mit Jährlich rund 7 Millionen Besuchern aus aller Welt (darunter etwa 400 000 Deutsche Touristen), auch die meist besuchte Sehenswürdigkeit der Welt. Erbaut wurde das Monument in mehr als 2 jähriger Bauzeit zur Weltausstellung von 1889, von dem französischen Ingenieur Gustave Eiffel. Frankreich wollte mit der 324 Meter hohen Stahlkonstruktion sein technisches „know-how“ unter Beweis stellen. Eigentlich sollte der Eiffelturm nach 20 Jahren wieder abgerissen werden da man den Turm zu damaliger Zeit eher hässlich fand. Man kann den Eiffelturm bis zum 2. Stock zu Fuss über 704, der insgesamt 1665 Treppenstufen erklimmen, oder sich mittels einer der Aufzüge in 276 Meter Höhe befördern und von der Spitze einen herrlichen einzigartigen Rundblick über Paris und Umland genießen.

Bei Tageslicht                                                              Am Abend

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Glitzershow                                                                                     Brücke vor dem Eiffelturm

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Blick auf die Seine                                                                              Pferdekutsche unterm Eiffelturm

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Paris, romantisch, verträumt = Liebe. Der Vorstellung, dass Paris eine besondere Romantik zu bieten hat, wird wohl Jedermann zustimmen. Im 18.Jahrhundert grassierte in Paris noch die Pest auf den Straßen, man verstand nichts unter Toiletten-Kultur, Kot wurde in Tüten gelegt und auf Straßen geworfen… Heute hat es Paris vollbracht, den Kontrast als Markenstadt und Günstling zu verschaffen. Fragt man seine Einwohner, was an Paris so hassenswert ist, zögern sie; es fällt ihnen vieles ein, aber sie sagen es ungern. Fragt man sie, was an Paris liebenswert ist, zögern sie auch; es fällt ihnen nicht sehr viel ein, aber trotzdem ist ihre Liebe aufrichtig, tief. Sie ist das Echteste an dieser Fassadenstadt, gerade weil man sie nicht vermitteln kann, weil man diese Liebe nicht erklären kann. Es muss dieses gewisse Etwas sein, das Paris für sie so wundervoll macht, oder wie man hier sagt: dieses „Je ne sais quoi“. (Ich weiß nicht was.)

Paris ist ein Luxus, den sich die Pariser nicht mehr leisten können. Für sie wird die Stadt zu einer teuren Wüste, durch die Touristen streifen. 29 Millionen Menschen kommen jährlich in die Stadt. Sie kommen, um sich – nach einer Formulierung des Schriftstellers Benoît Duteurtre – „eine Illusion von Paris zu gönnen“. Wie wahr.

Doch trotz allem …träumt ganz Paris von der Liebe.

GANZ PARIS TRÄUMT VON DER LIEBE
Caterina Valente

Ganz Paris träumt von der Liebe,
denn dort ist sie ja zuhaus.
Ganz Paris träumt dieses Märchen,
wenn es wahr wird.
Ganz Paris grüßt dann das Pärchen,
das ein Paar wird.
Ganz Paris singt immer wieder,
immer wieder nur vom Glück.
Wer verliebt ist,
wer verliebt ist in die Liebe,
kommt nach Paris zurück.

Comments

  1. Ayse Simsek says:

    Mein Gott!! Paris ist wahnsinnig toll! Ich war vor 4 Jahren dort und habe innerhalb von einer Woche fast alles Sehenswerte besichtigt.Es stimmt wirklich: diese Stadt verzaubert einen mit ihrer unbeschreiblichen Romantik. Und die Franzosen sind irgendwie irriterend locker drauf. Weiß nicht ob Dich diese Story interessiert, aber ich erzähls Dir trotzdem mal: Als ich mit ner Freundin in der Metro saß, wurde ein junges Touristen-Pärchen von ein par französischen Studenten angesprochen, die gerade ihren Abschluss feierten. Sie fragten das Pärchen auf englisch, ob sie eine ganz bestimmte Sehenswürdigkeit schon gesehen hätten. Nachdem das Pärchen das verneinte, überredeten sie sie auf die charmanteste und lustigste Art, es sich von ihnen spontan zeigen zu lassen. Das waren auch keine Diebe oder so. Nur ganz normale Studenten, die ein bisschen betrunken waren und dem Pärchen einen Gefallen tun wollten.
    Die ganze Szene war irgendwie cool und wirkte wie in einem Film.

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