Schön war’s! #Denkerinnenkonferenz

An der zweiten Denkerinnenkonferenz nahm die Wissenschaftsministerin des Landes Baden-Württemberg Theresia Bauer (B90/Grüne) teil. Sie hörte sich aufmerksam die Belange der Studierenden an. Da sie in Heidelberg und Mannheim studiert hat, kennt sie das stressige Studentenleben. Die Konferenz erfreute sich reger Teilnahme und auch männliche Leser füllten ein paar Reihen im Hörsaal. In dem anschließenden Workshop haben wir uns ausgetauscht und gemeinsam diskutiert.

Brain-Drain auf Abi-Niveau gesunken

_DSC0040
Nachgefragt in der Diskussionsrunde mit Frau Ministerin Theresia Bauer.

In ihrem Impulsvortrag sprach Ministerin Bauer über die reiche Wissenschaftslandschaft Baden-Württembergs. Man hörte heraus, dass sie stolz darauf ist und das zu recht.

Neben Universitäten bietet das Land Studienmöglichkeiten an Pädagogischen Hochschulen, Kunst- und Musikhochschulen, Hochschulen für Angewandte Wissenschaften, Duale Hochschulen und Nichtstaatliche Hochschulen.

Die Zahl der Menschen die in BaWü eine Hochschulzugangsberechtigung erlangen und in einem anderen Land studieren hat sich angeglichen mit der Zahl der Personen, die sich entscheiden, gleichenorts zu studieren.

Schon der Brain-Drain auf Abitur-Niveau ist damit zurückgegangen.

_DSC0034
Decken sich die Interessen der Universität immer mit den Interessen der Studierenden?

 

„Es macht nichts, das Studium zu verlängern“

_DSC0042
Ministerin Theresia Bauer steht den Studierenden Rede und Antwort.

„Wenn es nicht schlecht auf dem Lebenslauf aussieht, macht es nichts aus das Studium um ein paar Semester zu verlängern“, so Ministerin Theresia Bauer (B90/Grüne).

Damit macht sie auf die enorme Bedeutung von außeruniversitären Tätigkeiten aufmerksam. Ob Praktikum, Nebenjob oder ehrenamtliches Engagement – sie seien alle wichtig für die persönliche Bildung und Weiterentwicklung und schmücken den Lebenslauf.

_DSC0060
Universitätskanzlerin Dr. Angela Kalous im ersten Teil der Veranstaltung.

Außerdem legte Frau Ministerin den Studierenden ans Herz sich einzumischen. Einmischen ist nicht immer nett, aber der Ton mache die Musik.

„Vielleicht sind die Türen sperrangelweit auf und es braucht nur jemanden, der es anpricht“, ermutigte sie die Studierenden, sich in Entscheidungsprozesse einzubringen.

„Ich selber habe viele Sträuche ausgefochten in meiner Studienzeit“, fügt sie mit einem Lächeln hinzu.

Ergebnis des Workshops

_DSC0127
Der Workshop beginnt und alle haben etwas zu sagen. 🙂

Nach einer Kaffeepause haben sich die Teilnehmer*innen im anschließenden Workshop mit Johanna Illgner und Lara Herning zusammengefunden. Dort tauschten sie ihre Erfahrungen mit der Arbeitswelt aus, äußerten ihre Bedürfnisse und machten den Realitäts-Check.

Es brach überdies eine hitzige Diskussion über die Benachteiligung von Frauen aus. Ein männlicher Teilnehmer äußerte, dass es leichter als je zuvor sein müsse Frauenrechte durchzusetzen, da es viele Frauen im Bundestag gibt und auch viele Ministerien von Frauen besetzt sind.

Frauenrechtsbewegungen hätten die Dynamik und Energie von einst verloren.

_DSC0094
Es ging mit viel Spaß zu. Dank den interessierten Teilnehmer*innen.

Zum Schluss wurden Institutionen aufgelistet und in zwei Kategorien eingeteilt. Auf der linken Seite der Tafel befanden sich die Institutionen, die erreichbar für Studierende sind und auf der anderen Seite diejenigen, die nicht erreichbar sind.

Es war schön in der zweiten Konferenz bekannte Gesichter wiederzusehen und neue kennenzulernen. Schaut doch beim nächsten Mal auch vorbei! Wir freuen uns auf die nächste Denkerinnen-Konferenz und bedanken uns bei allen Beteiligten!

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.