Tag der Menschenrechte 2013

Die Rechte der Bürger einer Stadt oder eines Staates wurden schon in der Antike philosophisch diskutiert (siehe Aristoteles). Auch in den einzelnen monotheistischen Religionen tauchen Gedanken über die Gleichheit der Menschen und der eigenen, sowie der Rechte der Mitmenschen auf.  Der 10. Dezember ist der Tag der Menschenrechte. Er steht als Gedenktag des Jahres 1948, als die Versammlung der Vereinten Nationen stattfand und die Erklärung der Rechte aller Menschen erstellte.

Heute versteht man Menschenrechte oft als Abwehrrechte der Bürger. Diese sind  durch ihre Universalität und Egalität als selbstverständlich anerkannt (von den meisten Staaten). Die Ursache hierfür liegt darin, dass jede/r diese Grundrechte, unabhängig welcher Staatsangehörigkeit man angehört und welche politische Stellung eingenommen wird, diese Rechte besitzt. Jedoch war dies, wie aus der Geschichte entnommen werden kann, nicht immer der Fall.

Die Menschenrechte so, wie wir sie heute alle kennen, wurden das erste Mal 1948 in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte durch die Vereinten Nationen niedergeschrieben und beinhalten den Pakt der bürgerlichen und politischen Rechte, sowie wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte. Die Quelle und Basis dieser Erklärung bildet der International Bill of Human Rights  der UN. In der Versammlung am 10. Dezember 1948 wurde dieses Dokument von den Mitgliedern unterzeichnet und dieser Tag als „Tag der Menschenrechte“ anerkannt.

Dieser Tag wird von vielen Menschenrechtsorganisationen, sowie Amnesty International, AI,  als Anlass gesehen, die Welt kritisch zu betrachten und die vorhandenen Defizite der Gesellschaft erneut aufzuzeigen, um die Unantastbarkeit der Menschenrechte zu schützen und deren Universalität zu gewähren. Doch nimmt diesen Tag nicht nur AI zum Anlass, sondern auch die UNESCO, der Europarat und viele religiöse Stiftungen und Vereine und feiern diesen Tag, um an die Errungenschaft zu erinnern und auf weitere Entwicklungen aufmerksam zu machen.

Deshalb wurde auch dieser Tag im Jahr 2013 ausgewählt um den verstorbenen südafrikanischen Präsidenten Nelson Mandela zu beerdigen. Mandela stand für die Unabhängigkeit vieler schwarzer Südafrikaner, die gegen das Apartheid-Regime kämpften und für die Menschenrechte, die ihnen durch die Segregationspolitik vorenthalten geblieben waren.

 

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