Weltfrauentag: Wissenschaftler*innen verschenken ihre Bücher

Dies ist der Tag der Bildung, des Weltfriedens und der Frau und vier Wissenschaftler*innen feiern ihn großzügig. Um den Weltfrauentag gebührend zu feiern, schenken Euch 4 Wissenschaftler*innen noch bis zum 11. März 2018 ihre Werke über Frauen in der Physik – die wissenschaftliche Art des Feierns.

1. Laura McCullough: Woman and Physics

“Der Internationale Frauentag ist ein Tag des Feierns und der Bildung”, sagt Laura McCullough im Interview. In ihrem Buch erörtert sie, welche Faktoren Mädchen und junge Frauen in englischsprachigen Ländern dazu bewegen Physik zu studieren und in die Wissenschaft zu gehen. Ihre Analyse beginnt in der Schulbildung der Sekundarstufe 2 und reicht bishin zu den Hindernissen, die auftreten, wenn Frauen eine wissenschaftliche Karriere anstreben. Dies gilt bisher als die Studie mit höchster Aktualität über die Bildungsentscheidungen von Frauen und zielt darauf ab, Wege und Themen abzubilden, die immensen Einfluss auf Frauen in den Naturwissenschaften haben. Gewidmet hat McCullough das Buch ihrem Mann.

2. Scott Calvin: Beyond Curie

“Für mich bedeutet der Internationale Frauentag nicht nur bemerkenswerte Frauen zu würdigen. Es ist auch ein Tag an dem wir fragen sollten, wo wir stehen im Kampf für die Emanzipation der Frau”, sagt Scott Calvin. Auf anraten seiner Frau, bringt er alle Frauenbiographien, die ihn beeindrucken, in einem Buch zusammen. Mittlerweile dürfte Marie Curie jedem ein Begriff sein. Sie ist die erste Frau, die den Nobelpreis für Physik gewonnen hat. Das war im Jahr 1903. Nach Curie hat es sechzig Jahre gedauert, bis die zweite Frau ausgezeichnet wurde: Maria Mayer. In der 116-jährigen Geschichte des Nobelpreises für Phsysik haben nur diese beiden Frauen den Preis gewonnen. Doch was passierte dazwischen? Scott Calvin stellt seinen Leser*innen vier Physiker*innen und ihre ausgezeichnete Arbeit von 1903 bis 1963 vor.

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Gewidmet hat Calvin das Buch seiner Verlobtemn und der Historikerin Erin Eisenbarth, die ihn mit ihren Anmerkungen und Anregungen unterstützt hat. Da er sich bei ihr nicht auf ähnliche Weise revanchieren kann, während Eisenbarth an ihrer Dissertation schreibt, verspricht er in der Danksagung “wenigstens” das gemeinsame Abendessen zu kochen und gelegentlich zu backen, um den Nachschub an nahrhaften Brownies zu sichern.

3. Ruth Howes und Caroline Herzenberg: After the War

“Nach dem Woman’s March und March for Science wurde der Weltfrauentag etwas vergessen”, bedauert Ruth Howes. Gemeinsam mit Caroline Herzenberg erörtert sie die Beiträge amerikanischer Frauen in der Physik nach dem 2. Weltkrieg. Die Autor*innen stellen dar, wie die Frauen gleichzeitig um ihr Überleben und für ihre wissenschaftliche Arbeit gekämpft haben. Und zwar in einer Zeit, in der ihr Geschlecht besonders gegen sie stand. Dabei teilen die Autor*innen die Physiker*innen in zwei Gruppen auf:

  1. Physiker*innen, die an militärischen Projekten gearbeitet haben
  2. Physiker*innen, die in indurstriellen und universitären Laboren gearbeitet haben.

Seit 1983 stieg die Zahl der Frauen, die in der Physik promoviert haben von 6% auf 20% im Jahre 2012 an, ein Allzeithoch. Man würde denken, dass nur eine handvoll Frauen in der Physik tätig wären. Tatsächlich haben 300 Frauen allein bei der Entwicklung der ersten Atombombe fachwissenschaftlich mitgewirkt. Gewidmet haben Ruth Howes und Caroline Herzenberg das Buch an ihre Ehemänner: Robert Howes und Leonardo Herzenberg.

Interessiert an den Büchern? Für weitere Informationen und die Downloadlinks des Institute of Physics (IOP Publishing) geht es hier entlang. Noch bis zum 11. März 2018 können Sie und kannst Du die E-Books herunterladen. Alles Gute zum Weltfrauentag und viel Spaß beim Lesen!

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