Jeder von uns trägt eine Verantwortung. Vor allem die, die ihren Beruf mit Grundlage der Wissenschaft ausüben. Die Verantwortung der Wissenschaft ist, laut Carl Friedrich von Weizsäcker, die Konsequenzen ihres Handels zu durchdenken. Man muss dieser Wichtigkeit der Verantwortung bewusst sein.

In der Gentechnik überlegt man sich Embryos mit der Gen-Therapie "verbesserbar" zu machen. Hinsichtlich für Krankheiten wie Aids o.ä..[1] Es werden aber Methoden dafür gesucht eine vorgeburtliche Geschlechtswahl zu machen. Man versucht die Schwangerschaft zu beeinflussen. „Die Forschung und Arbeit, die in den achtziger und neunziger Jahren durchgeführt wurden, haben schließlich die Methoden geliefert, die die Wahrscheinlichkeit eines gewünschten Schwangerschaftgeschlechtresultates anbieten, das von ausgezeichnet nach praktisch GARANTIERT reicht."[2]

Wenn es damit schon anfängt, wer weiß was man noch mit einem Embryo anstellt? Ja, z.B. Designer Babys, dazu könnte es kommen, wobei die Charaktereigenschaften von den Eltern ausgesucht werden. Wäre das wirklich ethisch korrekt, einem Lebewesen die gewünschten Eigenschaften zugeben, so dass es die eigene Identität verliert. Man würde ihnen somit die Chance wegnehmen, sich selbst einen Charakter anzueignen und sich die Eigenschaften für das Baby selbst aussuchen. „ Ich hätt` gern, dass mein Kind blaue Augen, dunkle Haare bekommt und auf jeden Fall noch mathematisch hoch begabt ist!“ Ist es richtig, ein Embryo, besser gesagt überhaupt ein Lebewesen, so manipulieren zu wollen oder überhaupt auf so einen Gedanken zu kommen? Falls die Wissenschaft etwas entwickelt, dann sollten sie sich auch bewusst sein, welche Folgen sich daraus ergeben könnten; wie schlimm es für die Psyche des Kindes ist, wenn sie erst einmal erfahren, dass sie nicht sie selbst sind, sondern die Wunscheigenschaften der Eltern besitzen.

Naja, je mehr man von der Technik Gebrauch macht, um etwas der Wissenschaft zu bringen, desto größer ist die Verantwortung. Man entwickelt einen Kernreaktor, was bei der kleinsten Störung die ganze Menschheit in Gefahr bringt. Durch die radioaktiven Strahlen des Atomreaktors kann es zu „psychischen, sozialen, ökologischen und ökonomischen Schäden“ kommen laut Wikipedia. „Was wir in Fukushima derzeit sehen, ist eine tickende Zeitbombe“ so Michio Kaku, ein amerikanischer Physiker. Die ganze Erde ist davon betroffen. Vor allem Industrien, die so viel CO2 ausstoßen, bringen den Klimawandel nur noch mehr in Gang. Eisbären, die vor Wärme schwitzen, der Meeresspiegel der durch das Schmelzen der Gletscher immer mehr steigt und Menschen dann nur noch auf dem Wasser leben.

Jetzt mal ganz im Ernst! Denkt mal an die Nachhaltigkeit. Wir müssen unsere Erde für die nächsten Generationen bewahren und schützen und ein Vorbild für die Menschen von heute sein. Wir müssen lernen, die knappen Güter mit Sorgfalt zu verwenden, nicht viel Kohle und Erdgas zu verbrauchen, statt Baden, zu Duschen und einen Kühlschrank ohne FCKW bevorzugen.

 

 

Bildquelle: http://www.psychotipps.com/Bilder/spiegel-verantwortung.jpg

 

 

 

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